Entstehung




Im Sommer 2013 absolvierten wir (Laura Beutler, Sarah Klein, Eva Kaminsky, Cleo Zuber, Ann-Kathrin Koch und Alexandra Lockl) an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg unser Abitur. Nach der Schulzeit trennten sich vorerst unsere Wege, denn einige begannen ein Studium, andere einen Auslandsaufenthalt. Einige Monate später trafen wir uns wieder, um unsere Erlebnisse auszutauschen.


Laura Beutler berichtete von ihrem Auslandsaufenthalt in Bugema/ Uganda. Dort arbeitete sie in einem Krankenhaus und bekam Dinge zu sehen, die in der westlichen Welt unvorstellbar sind. Vor allem, wenn sie mit dem Ärzte-Team in den „Busch“ reiste, um dort unter anderem Kleinkinder zu impfen. Viele Menschen wussten wenig über Gesundheitsvorsorge, Hygiene oder sexuelle Aufklärung und waren dankbar, wenn sie etwas erklärt bekamen, wie etwa der kranke Mann, der nicht wusste, dass seine Krankheit auf das verdreckte Wasser zurückzuführen ist.


Unser Vorhaben aktiv zu werden basierte ursprünglich auf der Doktorarbeit eines Klinikarztes aus Bugema/Uganda, über das Nachbardorf Kalagala, indem vorwiegend Kinder sterben, weil sie keine Möglichkeit haben, sich ihre Grundbedürfnisse, wie sauberes Trinkwasser, zu erfüllen.


Diesen und weiteren Problemen zufolge gründeten wir mit Freunden und Bekannten im März 2014 den Verein „Health for Uganda/Africa e.V. Weilburg" mit Sitz in Weilburg-Hasselbach und möchten neben wichtiger Aufklärungsarbeit, die Wasserversorgung im Rahmen von Projekten in Uganda verbessern.